Was die Geschichte zeigt
- Weltwirtschaftskrise 1929: Rückgang bis zu 89 %, Erholung über rund zwei Jahrzehnte – ein Extremfall, verstärkt durch die Wirtschaftspolitik der Zeit.
- Ölkrise 1973/74, Schwarzer Montag 1987, Dotcom-Blase 2000, Finanzkrise 2008, Corona-Crash 2020: alle teils heftig – und alle wieder aufgeholt.
- Je breiter gestreut das Portfolio, desto verlässlicher die Erholung. Einzelne Unternehmen können verschwinden, der globale Markt als Ganzes nicht.
Die praktische Lehre
Ein Crash ist für den langfristigen Anleger kein Grund zur Panik, sondern ein einkalkulierter Teil der Reise. Entscheidend ist, in der Krise nicht gezwungen zu sein, Aktien zu Tiefstkursen zu verkaufen. Genau dafür dient der Liquiditätspuffer aus ein bis zwei Jahresausgaben.
Crashs sind kein Fehler im System – sie sind der Preis für die langfristige Rendite von Aktien.
Das Wichtigste in Kürze
- Über 25–30 Jahre sind mehrere Crashs unvermeidlich – und historisch stets aufgeholt worden.
- Breite Streuung macht die Erholung verlässlich.
- Ein Liquiditätspuffer verhindert Notverkäufe im Tief.
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