Die vier Bausteine

  • Globale Aktien: Der Kern jedes Portfolios. Ein einziger Welt-ETF (MSCI World oder ACWI) bietet Zugang zu über 1.500 bzw. 2.900 Unternehmen aus mehr als 23 Ländern.
  • Staatsanleihen: Stabilitätsanker und Puffer. Kurzlaufende, hochqualitative Staatsanleihen reduzieren die Schwankungen des Portfolios.
  • Geldmarkt / Tagesgeld: Der Liquiditätspuffer – hier parken Sie die Mittel für die nächsten 12 bis 24 Monate sicher und täglich verfügbar.
  • Optional Immobilien-ETFs (REITs): Können als Beimischung Inflationsschutz und zusätzliche Diversifikation bieten.

Einfachheit schlägt Komplexität

Ein einfaches Zwei-ETF-Portfolio aus globalem Aktien-ETF (80 %) und Euro-Staatsanleihen-ETF (20 %) schlägt die Mehrheit der komplexeren Lösungen – sowohl nach Kosten als auch nach risikobereinigter Rendite.

Komplexität ist in der Geldanlage oft der Feind der Rendite.

Worauf Sie bei der ETF-Auswahl achten

Achten Sie auf eine niedrige Gesamtkostenquote (TER, idealerweise 0,07–0,20 %), ein ausreichend großes Fondsvolumen und einen breiten, anerkannten Index. In der Ansparphase eignen sich thesaurierende Varianten; in der Entnahmephase kann je nach Steuersituation eine ausschüttende Variante sinnvoll sein.

Das Wichtigste in Kürze

  • Vier Anlageklassen genügen: Aktien, Staatsanleihen, Geldmarkt, optional REITs.
  • Ein 80/20-Zwei-ETF-Portfolio schlägt die meisten komplexen Lösungen.
  • Niedrige TER, großes Fondsvolumen und ein breiter Index sind die Auswahlkriterien.

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