Rendite und historische Größenordnungen

Rendite ist der Ertrag einer Anlage im Verhältnis zum eingesetzten Kapital, meist in Prozent pro Jahr. Historisch erzielten breit gestreute Aktien langfristig etwa 7–10 % nominal pro Jahr, Anleihen deutlich weniger, Tagesgeld am wenigsten.

Zeit schlägt Timing – der Zinseszins

Den perfekten Einstiegszeitpunkt trifft niemand zuverlässig. Viel wichtiger ist die Zeit im Markt: Je länger investiert wird, desto stärker wirkt der Zinseszins, weil Erträge selbst wieder Erträge erwirtschaften.

Wie stark eine höhere Rendite wirkt

Schon ein paar Prozentpunkte mehr Rendite verändern das Endvermögen über Jahrzehnte dramatisch. Das folgende Beispiel zeigt, woraus aus einer Einmalanlage von 10.000 € wird:

Rendite p.a.10 Jahre20 Jahre30 Jahre40 Jahre
3 %13.439 €18.061 €24.273 €32.620 €
5 %16.289 €26.533 €43.219 €70.400 €
7 %19.672 €38.697 €76.123 €149.745 €
0 €38 T€75 T€113 T€150 T€Start10 J.20 J.30 J.40 J.
3 % p.a.5 % p.a.7 % p.a.
Aus 10.000 € Einmalanlage – je nach jährlicher Rendite. Kleine Renditeunterschiede haben über die Zeit eine gewaltige Wirkung.
Bei 7 % statt 3 % wird aus denselben 10.000 € nach 40 Jahren fast das Fünffache.