Einmalanlage vs. Sparplan
Wer bereits einen größeren Betrag hat, fährt historisch meist besser, ihn sofort vollständig zu investieren – weil Märkte langfristig steigen. Wer aus dem laufenden Einkommen anlegt, nutzt automatisch einen Sparplan: feste Beträge in regelmäßigen Abständen.
Der Cost-Average-Effekt – richtig eingeordnet
Beim Sparplan kauft man bei niedrigen Kursen mehr Anteile, bei hohen weniger. Das ist praktisch und nimmt die Angst vor dem falschen Zeitpunkt. Ein „Rendite-Wunder” ist der Cost-Average-Effekt aber nicht: Bei einem vorhandenen Einmalbetrag ist sofortiges Investieren im Schnitt überlegen. Sein wahrer Wert liegt in der Disziplin und im reduzierten Timing-Risiko.
Wie viel sollte ich investieren?
Als grober Richtwert dient eine Sparquote von rund 10 % des Nettoeinkommens. Das ist aber keine feste Regel – je nach Lebenssituation (Einkommen, Familie, Wohnverhältnis, Alter) kann deutlich mehr oder weniger sinnvoll sein. Wichtiger als die genaue Zahl ist, überhaupt regelmäßig und automatisiert zu investieren.