Warum Sparen allein oft nicht reicht
Geld auf dem Sparbuch oder Tagesgeldkonto bringt meist nur geringe Zinsen – häufig weniger, als die Inflation an Kaufkraft auffrisst. Real, also nach Abzug der Teuerung, verlieren Sparer dann sogar Geld, obwohl der Kontostand gleich bleibt oder leicht steigt.
Wer langfristig Vermögen aufbauen will, kommt deshalb an renditestärkeren Anlagen wie Aktien kaum vorbei.
Inflation: der stille Kaufkraftverlust
Inflation bedeutet, dass die Preise im Laufe der Zeit steigen – für dieselbe Summe bekommt man also immer weniger. Schon eine moderate Inflation von 2 % pro Jahr halbiert die Kaufkraft Ihres Geldes über rund 35 Jahre nahezu.
Vermögensaufbau & der Zusammenhang von Risiko und Rendite
Vermögensaufbau heißt, sein Geld für sich arbeiten zu lassen, statt es nur zu parken. Der Schlüssel ist Zeit: je länger der Anlagehorizont, desto stärker wirkt der Zinseszins.
Dabei gilt eine eiserne Regel: Risiko und Rendite gehören zusammen. Eine höhere erwartete Rendite gibt es nur im Tausch gegen höhere Schwankungen. Wer kein Risiko eingehen will, muss sich mit niedriger Rendite begnügen – ein „sicheres hohes Plus” gibt es nicht.