Aktie, Anleihe, Fonds und ETF

  • Aktie: ein Anteil an einem Unternehmen. Sie profitieren von Kursgewinnen und Dividenden, tragen aber auch das unternehmerische Risiko.
  • Anleihe: ein Kredit an einen Staat oder ein Unternehmen. Sie erhalten Zinsen und am Ende Ihr Kapital zurück – sofern der Schuldner zahlungsfähig bleibt.
  • Investmentfonds: ein Topf, in den viele Anleger einzahlen und der in viele Wertpapiere investiert. Aktiv gemanagte Fonds versuchen, den Markt zu schlagen.
  • ETF: ein börsengehandelter Indexfonds, der einfach einen Index (z. B. den MSCI World) nachbildet – passiv, transparent und sehr kostengünstig.

Aktiver Fonds vs. ETF

Aktive Fonds haben teure Manager und verlangen oft 1,5–2 % Gebühren pro Jahr. ETFs bilden den Markt einfach nach und kosten oft nur 0,1–0,2 %. Studien zeigen über lange Zeiträume: Die große Mehrheit der aktiven Fonds schlägt ihren Vergleichsindex nach Kosten nicht.

Weitere Anlageklassen

  • Tagesgeld: täglich verfügbar, sehr sicher, niedrige Zinsen – ideal als Liquiditätspuffer.
  • Festgeld: für einen festen Zeitraum angelegt, etwas höhere Zinsen, dafür nicht verfügbar.
  • Immobilien: Sachwert mit Inflationsschutz, aber teuer, illiquide und mit Klumpenrisiko.
  • Rohstoffe / Gold: keine laufenden Erträge, aber zeitweise ein Krisen- und Inflationsschutz – eher Beimischung als Kern.