ETF‑RenteCheckliste erhalten
Für Selbstentscheider mit eigenem ETF-Depot

Sie verwalten Ihr Depot selbst. Passt die Struktur noch zu Ihrem Ruhestand?

Ein Depot, das über zwanzig Jahre gewachsen ist, folgt selten noch der Logik, mit der es einmal begonnen hat. Zehn konkrete Prüfpunkte – von ETF-Überschneidungen bis zur Verkaufsreihenfolge in der Entnahmephase. Zum Selbstprüfen, ohne Beratungstermin.

  • Sie finden Überschneidungen, die aus vier ETFs eine einzige Wette machen
  • Sie prüfen Ihr Depot in rund einer Stunde – mit Ihren eigenen Auszügen
  • Kein Produktname in der Liste, keine Provision, kein Verkaufsgespräch
Die Checkliste

Zehn Punkte, die vor und im Ruhestand über die Struktur entscheiden.

Jeder Punkt nennt eine Leitfrage und drei Prüfschritte – zum Abhaken, mit Platz für Ihre eigenen Zahlen. Sie bekommen die Checkliste als PDF per E-Mail.

  1. 1Gesamtvermögen erfassen
  2. 2Renteneinkünfte berücksichtigen
  3. 3Monatlichen Kapitalbedarf bestimmen
  4. 4Aktienquote überprüfen
  5. 5Diversifikation überprüfen
  6. 6ETF-Überschneidungen prüfen
  7. 7Klumpenrisiken identifizieren
  8. 8Rebalancing-Regeln definieren
  9. 9Entnahmestrategie festlegen
  10. 10Steueraspekte und Depot-Check
Gratis-PDF · 10 Prüfpunkte

ETF-Ruhestands-Checkliste erhalten

Kein Newsletter-Abo, kein Verkaufsgespräch. Sie bekommen das PDF und können auf die E-Mail antworten, wenn ein Punkt bei Ihnen offen bleibt.

Keine Weitergabe an Dritte. Abmeldung jederzeit per Antwort-Mail.
Die Ausgangslage

Selbst entscheiden – aber nichts Wichtiges übersehen.

Wer sein Depot selbst führt, trifft die Entscheidungen, die zählen, meist richtig: breit streuen, Kosten niedrig halten, nicht auf Marktprognosen wetten. Diese Punkte sind bekannt, gut dokumentiert und werden von Selbstentscheidern häufig konsequenter umgesetzt als in mancher Beratung.

Die typischen Schwachstellen liegen anderswo – nicht in der Auswahl, sondern in der Struktur, die über Jahre entstanden ist. Ein zweiter, dritter, vierter ETF kommt hinzu, jeder für sich sinnvoll, und in der Summe konzentriert sich das Depot auf dieselben zwanzig Konzerne. Eine Aktienquote wird einmal festgelegt und wandert dann mit den Kursen. Rebalancing geschieht nach Gefühl statt nach Regel.

Mit dem Übergang in die Entnahmephase kommen Anforderungen hinzu, die es vorher nicht gab: eine Reihenfolge für Verkäufe, eine Reserve außerhalb des Marktes, eine Regel für schwache Jahre. Ein Depot, das zwanzig Jahre lang gut funktioniert hat, ist damit nicht automatisch auf diese Phase vorbereitet.

Kommt Ihnen das bekannt vor?

  • Ihr Depot ist über Jahre gewachsen – mit Positionen, die Sie heute so nicht mehr kaufen würden, aber auch nicht verkaufen wollen.
  • Sie halten mehrere ETFs und vermuten, dass sich die größten Titel darin überschneiden, haben es aber nie durchgerechnet.
  • Rebalancing machen Sie, wenn es Ihnen einfällt – nicht nach einer Regel, die Sie vorher festgelegt haben.
  • Ihre Aktienquote haben Sie vor Jahren bestimmt, als der Anlagehorizont noch ein anderer war.

Die Liste liegt in zwei Minuten in Ihrem Postfach – Sie können direkt mitprüfen.

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Typische Schwachstellen

Sechs Punkte, die selbst erfahrene Anleger übersehen.

Keine Anfängerfehler – sondern Nebenwirkungen eines Depots, das über Jahre gewachsen ist. Die vollständige Prüfung umfasst zehn Punkte.

Überschneidungen zwischen ETFs

World, Tech und Dividenden im selben Depot führen oft dazu, dass einzelne Konzerne mit einem Vielfachen des beabsichtigten Gewichts vertreten sind. Sichtbar wird das erst, wenn man die Top-Positionen nebeneinanderlegt.

Aktienquote im Verhältnis zur Entnahme

Eine Quote nach Altersfaustregel ignoriert den entscheidenden Wert: wie viel Prozent des Depots Sie jährlich entnehmen. Danach bemisst sich, wie viel Schwankung tragbar ist.

Klumpenrisiken über Konten hinweg

Einzelaktien, Mitarbeiterbeteiligungen, Betriebsvermögen und Immobilien stehen selten in einer Übersicht. Erst zusammengerechnet zeigt sich, wovon das Vermögen wirklich abhängt.

Rebalancing ohne festen Rahmen

Ohne vorab definierte Bandbreiten oder Termine wird Rebalancing zur Stimmungsfrage – und unterbleibt meist genau dann, wenn es am meisten bringt.

Verkaufsreihenfolge in der Entnahme

Wer ohne festgelegte Reihenfolge entnimmt, entscheidet im ungünstigsten Moment situativ. Eine vorab bestimmte Kaskade nimmt diese Entscheidung aus dem Markt heraus.

Steuerliche Nebenwirkungen

Sparerpauschbetrag, Vorabpauschale, Teilfreistellung und die FIFO-Reihenfolge beeinflussen, welcher Verkauf tatsächlich günstig ist – unabhängig von der Kursentwicklung.

Ein Beispiel aus der Praxis

500.000 € in vier ETFs – und trotzdem konzentriert.

Ein konstruiertes Beispiel zur Veranschaulichung des Prüfpunkts „ETF-Überschneidungen“ – keine Empfehlung und kein Bezug zu Ihrem Depot.

MSCI World250.000 € · 50 %
S&P 500125.000 € · 25 %
Nasdaq 10075.000 € · 15 %
Schwellenländer50.000 € · 10 %
Effektiver US-Anteil über alle vier Positionen hinwegrund 75 %

Vier Positionen sehen nach Streuung aus. Da der MSCI World zu etwa 70 % aus US-Titeln besteht und die beiden US-Indizes vollständig, liegt der tatsächliche US-Anteil bei rund drei Vierteln – und dieselben großen Technologiekonzerne stecken in drei der vier Positionen gleichzeitig. Das kann man so wollen. Man sollte es nur wissen. Prüfpunkt 6 der Checkliste zeigt, wie Sie das für Ihr Depot in zehn Minuten nachrechnen.

Wie viel US-Anteil steckt tatsächlich in Ihrem Depot? Prüfpunkt 6 zeigt es.

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Methodik & Autoren

Wer hinter der Checkliste steht.

Die Punkte stammen aus Beratungspraxis und Forschung – nicht aus einem Produktkatalog.

Prof. Dr. Peter Schanbacher
Dipl.-Mathematiker · Versicherungsmathematiker · Professor für Wirtschaftsinformatik

Forschungsschwerpunkt quantitative Portfolio- und Entnahmestrategien. Verantwortet das Rechenmodell hinter dieser Seite.

Dr. Steffen Schaarschmidt
Dipl.-Finanzökonom · Aktuar

Seit über 15 Jahren unabhängige Honorarberatung, Schwerpunkt aktuarielle Entnahmepläne und steuerliche Gestaltung.

Keine Produktnamen

Die Liste nennt Prüfschritte, keine ETFs und keine Depotbank. Was Sie daraus umsetzen, bleibt Ihre Entscheidung in Ihrem Depot.

Nachrechenbar

Jeder Punkt lässt sich mit Ihren eigenen Depotauszügen prüfen. Kein Schritt setzt Daten voraus, die Sie uns geben müssten.

Honorarberatung

Wir erhalten keine Provisionen. Eine Ersteinschätzung per E-Mail kostet nichts; ein Mandat entsteht nur, wenn Sie es beauftragen.

Was diese Rechnung nicht leistet. Die Checkliste strukturiert Ihre eigene Prüfung. Sie kennt Ihre Zahlen nicht, bewertet keine einzelnen Positionen und ersetzt keine Anlageberatung. Ob eine Abweichung, die Sie entdecken, in Ihrer Situation ein Problem ist, hängt von Ihrer Gesamtlage ab.
Häufige Fragen

Fragen zur Checkliste.

Für Anleger, die ihr Depot selbst verwalten, ETFs verstehen und keine Einführung brauchen. Die Punkte setzen voraus, dass Sie Ihre Positionen kennen und Zahlen nachschlagen können – sie erklären keine Grundlagen, sondern strukturieren die Prüfung.
Zehn Prüfpunkte, jeder mit einer Leitfrage und drei konkreten Prüfschritten zum Abhaken: von der Erfassung des Gesamtvermögens über Aktienquote, Diversifikation, ETF-Überschneidungen und Klumpenrisiken bis zu Rebalancing-Regeln, Entnahmestrategie, Steuern und dem festen Termin für den nächsten Depot-Check.
Nein. In der Checkliste steht kein ETF-Name, kein Produkt und keine Depotbank. Sie ist eine Arbeitshilfe für Ihr eigenes Depot. Wir verdienen an keinem Produkt, sondern ausschließlich an Beratung, die Sie ausdrücklich beauftragen.
Für einen ersten Durchgang etwa eine Stunde, wenn Sie Ihre Depotauszüge vorliegen haben. Die Punkte zu Überschneidungen und Klumpenrisiken kosten am meisten Zeit – und bringen erfahrungsgemäß die meisten Überraschungen.
Nein. Sie erhalten die Checkliste als PDF. Wenn bei einem Punkt etwas offen bleibt, können Sie auf die E-Mail antworten. Ihre Adresse wird nicht an Dritte weitergegeben.
Weil die Frage eine andere ist. Wer wissen will, welcher Betrag monatlich tragfähig ist, rechnet das mit unserem Entnahmerechner. Wer prüfen will, ob die Struktur seines Depots zur Ruhestandsphase passt, braucht keine einzelne Zahl, sondern eine vollständige Prüfliste.
Antworten Sie auf die E-Mail und schildern Sie kurz, woran es hakt. Eine Ersteinschätzung kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Ob daraus ein Mandat wird, entscheiden Sie – nicht wir.

Zehn Punkte. Eine Stunde. Ihr eigenes Depot.

Sie bekommen die Checkliste als PDF mit Leitfragen und Prüfschritten zum Abhaken. Kein Newsletter, kein Verkaufsgespräch.

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